Eine Welt St.Magdalena - Unterstützungsverein für Entwicklungshilfeprojekte
Eine Welt St.Magdalena - Unterstützungsverein für Entwicklungshilfeprojekte

Stipendienprojekt

Stipendien für Kolumbien

Schwester Elfride arbeitet seit 1936 in Kolumbien. Sie hat in der Umgebung von Cartagena mehrere Dörfer für Flüchtlinge aufgebaut. Im Dorf Arroz Barato hat sie das Schulzentrum "Concentración Educativa San Francisco de Asís" gegründet, in dem es Kindergarten, Volksschule, sowie Mittelschule mit AHS und BHS gibt. Seit 1995 unterstützen wir die weiterführende Ausbildung der AbsolventInnen dieser Schule. Im Dezember 2007 fand die erste Matura an der von uns finanzierten Schule "Berta Suttner" in Nelson Mandela statt. Seither bekommen auch die besten AbsolventInnen dieser Schule diese Chance.
 

Damit verfolgen wir zwei Ziele:

  1. Die Matura ist zwar ein großer Vorteil, aber bei der hohen Arbeitslosigkeit und der Herkunft aus einem Flüchtlingsgebiet, reicht sie oft nicht für einen guten und dauerhaften Beruf. Mit einem Studium oder mit vertieftem Wissen in Informatik, Betriebswirtschaft, Krankenpflege  oder in verschiedenen Handwerksbranchen erhalten die jungen Menschen eine reale Chance in das "städtische" Berufsleben eingegliedert zu werden. Auch mit diesem Projekt leisten wir „Hilfe zur Selbsthilfe“.
  2. Nach Einschätzung von Schwester Elfride wird sich in Kolumbien nur dann etwas ändern, wenn Menschen aus den Flüchtlingsgebieten sich in politische Entscheidungsprozesse einbringen können. Voraussetzung dafür ist Bildung. Es sollen Menschen sein, die Frieden wollen, nicht Hass und Rache. Aber Volksschulniveau reicht dafür nicht. Daher sollen die besten MaturantInnen die Chance auf eine weiterführende Ausbildung bekommen. 
     

Praktischer Ablauf:

Die Sponsoren zahlen für die Dauer von mindestens drei Jahren einen monatlichen Betrag von € 25,- (oder mehr) auf das Konto unseres Vereins "Eine Welt - St. Magdalena" ein. Halbjährlich wird das Geld an Mutter Elfride überwiesen.

Bei monatlichen Treffen verteilt sie das Geld an die Studenten. Sie achtet dabei sehr genau auf die tatsächliche Notwendigkeit: Das Schulgeld ist je nach Ausbildung oder Universität unterschiedlich hoch, für manche ist ein Bus notwendig, für andere nicht.

Findet beispielsweise ein Student Arbeit und kann seine Ausbildung selber finanzieren (oder bricht sie ab), so bekommt ein anderer Student sein Stipendium. Ein Team von ehemaligen StudentInnen unterstützen Mutter Elfride  dabei. Sie überprüfen die Inskriptionsbestätigungen und kontrollieren auch den Studienerfolg.

Die unterstützten StudentInnen helfen selber. Die Studenten bilden den Verein der „Exallumnos.“ Sie kommen selbst aus den „alten“ Flüchtlingsdörfern, die Sr. Elfride seit 1967 aufgebaut hat. Je nach Fähigkeit helfen sie „ehrenamtlich“ an den Wochenenden Sr. Elfride bei der Arbeit in dem riesigen „neuen“ Flüchtlingsgebiet Nelson Mandela. KrankenschwesternschülerInnen arbeiten in der Gesundheitsstation, angehende LehrerInnen unterrichten in Abendschulen bereits Erwachsene, andere organisieren Spiele für Kinder, die nicht in die Schule gehen können. Diese Mitarbeit ist Voraussetzung für den Erhalt des Stipendiums.

Emailkontakte zwischen Studenten und Sponsoren sind möglich und wünschenswert. Sie motivieren sowohl die Studenten als auch die Sponsoren und bilden eine Brücke zwischen zwei ganz verschiedenen Welten. Als Entwicklungshilfeverein bemühen wir uns um eine passende Zuordnung. Allerdings ist der Kontakt bei einem Teil der StudentInnen nur in Spanisch möglich. Die SchülerInnen lernen zwar bis zur Matura 4 Jahre Englisch, aber mit unserem Niveau ist dies nicht vergleichbar. Fast alle StudentInnen haben in zwischen eine Email-Adresse und in ihren Ausbildungsstätten einen Zugang zum Internet.

Zur Zeit reicht das Geld von 50 Sponsoren für 50 StudentInnen. Etwa 200 junge Menschen haben ihre Ausbildung bereits abgeschlossen. Mit dem Geld der Sponsoren werden Studiengebühren und Fahrtkosten der Studenten finanziert. Die Liste derjenigen, die bei Sr. Elfride um ein Stipendium ansuchen, ist aber lang.

Wenn Sie eine Möglichkeit sehen, auf die beschriebene Art zu helfen, 
melden Sie sich bitte bei Herrn Mag. Wolfgang Mayr oder errichten Sie einen Dauerauftrag auf das Konto des Vereins.

Spendenabsetzbarkeit:

Ihre Spende für den Unterstützungsverein für Entwicklungshilfeprojekte "Eine Welt St. Magdalena" ist steuerlich absetzbar. Beachten Sie dazu die neue Richtlinie!

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